BESCHLEUNIGUNG
Was hält der Juni bereit
Der Juni ist ein Monat, der viel in Bewegung bringt. In dir. Auf den ersten Blick scheint es, als geschieht nichts oder es bewegt sich alles zu schnell. Tiefer blickend, bewegt sich im Untergrund in dir unendlich viel. Alte Glaubensmuster, alte Gedankenkonstrukte, alte Mechanismen beginnen weiter abzufallen. Nieder zu reissen. Der „Übergang“ ist weiter in Bewegung.
Es kann sein, dass es sich immer wieder wie Spannungsfelder in dir anfühlt. Unruhe, Getrieben sein, Nebelig, Druck, ein richtiges Unwohlsein auf allen Ebenen. Du bist richtig. Alles ist genauso richtig, wie es ist. Wenn Bewusstsein sich beginnt zu weiten, geschieht genau das, was du gerade erlebst.
Wisse, du bist nicht alleine. Allen geht es gerade so. Jeder erlebt und spürt es jedoch auf individuelle Art und Weise.
Teilweise fühlt es sich vielleicht so an, als würde alles beschleunigen. Du kommst gar nicht mehr hinter her. Und zugleich sind es „nur“ dein Gehirn und Nervensystem, das an alten Erinnerungen hängt. Dein Nervensystem hat neu auszurichten. Alles vernetzt sich neu in dir.
Was dir in dieser Zeit gut tut
- viel in die Natur gehen
- dir selbst Zeit nehmen
- entschleunigen
- mit Menschen sein, die dich nähren und dir gut tun
- sanfte Bewegung
- kein vergleichen mit anderen – deinen ureigenen Weg finden
Leer werden. Leer in deinen Gedanken. Leer in deinem Fühlen. Das ist der Weg hin zu deiner Seele, deinem Herz. Immer mehr „funktioniert“ das, was Gewohnt war, nicht mehr. Du lernst dich selbst neu kennen. Das was es braucht, ist deine Bereitschaft NEUE ERFAHRUNGEN zu machen. Das heisst, dich zu öffnen für das Unbekannte, das was du nicht kennst.
Zu Beginn kann das Angst machen. Es kann Ablehnung hervorrufen, weil du es nicht gewohnt bist. Bleib dran. Lausche genau. Denn die Seele ist leise. Sie kommuniziert sanft, weich, unspektakulär. Auch das kann ungewohnt sein. Es öffnet sich immer mehr dieser Raum, verbunden mit deiner Seele, deiner Weisheit zu kommunizieren und danach leben. Es ist ein Weg..
Kollektiv geschieht gerade viel. Altes kommt hoch. Das kann sich oft wie eine Wucht anfühlen. Eine Welle, die dich einnimmt. Erlaube dir, dich zu spüren. Durchfliessen lassen.
NEUMOND im Zwillinge
Der Neumond am 15. Juni exakt um 4.54 Uhr, öffnet das Tor zur geistigen Kommunikation. Er ladet dich ein, Kopf und Herz miteinander zu verbinden. Aus der Seele zu kommunizieren. In dir in Bewegung zu kommen. In SeelenBewegung. In deinen Gedanken. In deinem Sprechen. In deiner Begegnung. In Leichtigkeit dir selbst und anderen Neugier schenken.
Fragen für den Juni, die du dir stellen kannst:
- Wo begrenzt du dich in deiner SeelenKommunikation?
- Wie fühlst du die Verbindung zu deinem Körper und deiner Seele?
was dich unterstützt
- erden
- geniessen
- Natur
- Loslassen und vertrauen
„Ich kommuniziere in Leichtigkeit mit meiner Seele und drücke es aus.“
GEISTIGE TRIADE ab 5. Juni – Bewusstsein öffnen
Ab 5. Juni beginnt das Glücksdreieck aktiv zu werden. Es ist die geistige Triade, die durch die Planeten Uranus, Pluto, Neptun wirkt, und eine Frequenz öffnen, die Altes wandelt und in Leichtigkeit Neues entstehen lässt. Wenn du bereit bist, dich in diese neue Schwingung zu begeben. Es ist die Einladung Denken, fühlen und Handeln in Einklang zu bringen. Also Menschsein zu leben. Aus dem Bewusstsein und der Echtheit, dem Herzen folgen und dem Ruf der Seele Gehör schenken.
SOMMER RAUHNÄCHTE
So, wie sich zur Wintersonnenwende am 21. Dezember das Tor zu den Rauhnächten, die nach innen gerichtet sind, öffnet, gibt es das Pendant zur Sommersonnenwende. Auch hier gibt es 13 Nächte rund um die Sommersonnenwende. Der genaue Zeitpunkt, wann sie beginnen und enden, ist individuell spürbar. Hier geht es vielmehr um das SPÜREN, angebunden an deine Intuition.
Offen, weich, voller Lebenskraft. Es ist keine feste Tradition, sondern ein inneres Spüren.
Die Sommer Rauhnächte zeigen uns: Fülle entsteht nicht aus Anstrengung. Sondern aus dem Vertrauen in den natürlichen Rhythmus. Die Natur schenkt verschwenderisch. Lebendigkeit, Duft, Farbe, Wärme. Alles ist da. Alles ist im Fluss.
Und genau wie die Erde in dieser Zeit in ihrer vollen Kraft steht, darfst auch du dich erinnern: Du bist versorgt. Du bist gehalten.
Nicht, weil du alles richtig machst und immer machst und funktionierst, sondern weil du dir die Zeit nimmst zu spüren, dass du Teil dieses lebendigen Kreislaufs bist.
Wenn du dich wieder auf diesen Rhythmus einlässt, entsteht etwas Neues: ein tiefes inneres Wissen. Deine HerzWeisheit. Eine leise Klarheit. Nicht aus dem Denken, sondern aus dem inneren spüren und einlassen.
Dann wird der Wind zur Antwort. Der Duft der Pflanzen zum Trost. Der Vogelruf zur Erinnerung. Du musst dafür nichts leisten, du darfst empfangen, denn dann beginnt die Magie.
Und genau daran erinnern diese magischen wundervollen Tage rund um die Sommersonnenwende.
Zurückschwingen zu dem, was wir tief in uns kennen.
Denn sie laden ein, zu erinnern. Nicht an Regeln, sondern an Rhythmus.
An das, was schwingt, wenn du barfuß über die Wiese gehst.
An das leise Wissen, das in deinem Körper wohnt, wenn der Wind deine Haut streift.
An das Gefühl, das dich innehalten lässt. Nicht erklärbar, aber da.
Diese Zeit ladet ein, bewusst zu feiern. Nicht als Kopie der dunklen Rauhnächte. Sondern als eigener, kristallinier Übergang. Zwischen Hell und Dunkel. Innen und Aussen. Alltagswelt und Anderswelt.
Ein Zwischenraum, der Neues entstehen lässt. Zart und kraftvoll zugleich.
Es ist eine Schwelle, die nicht durch ein Datum markiert ist, sondern durch ein inneres Spüren wahrnehmbar wird. Eine Einladung, aus dem Funktionieren auszusteigen. Und dich wieder in Beziehung zu setzen.
Mit dir selbst. Mit der Natur. Mit dem, was dich nährt.
Die Tage um die Sommer-Rauhnächte bewusst nutzen
Diese Tage können dich daran erinnern:
- dich bewusst auf die zweite Jahreshälfte auszurichten
- Altes dem Feuer zu übergeben und dem Licht Raum zu schenken
- dein inneres Leuchten leben
- deine Wahrnehmung zu schärfen, lauschen und offen sein für Träume, für Pflanzen, für dich selbst
- Vertrauen zu fassen in das, was du längst fühlst, jedoch nicht greifen kannst
Vielleicht ist es an der Zeit, deine Kraft nicht mehr nur zu erahnen – sondern sie wirklich anzunehmen.
Etwas, das aus dir kommt und durch dich fliesst. Tag für Tag, Sonnenmoment für Sonnenmoment.
CHIRON in STIER 19. Juni 2026
Am 19.6. wechselt Chiron das Zeichen vom feurigen Widder in den erdigen Stier. Vorerst für 3 Monate bevor er dann ab 2027 dort für 7 Jahre verweilt. Chiron, der für den innerer Heiler steht, bringt uns mit Verletzungen und Wunden in Verbindung. Er steht für die Brücke zwischen Himmel und Erde, der Vermittler von Geist und Materie. Er ist der Schlüssel zu deiner UrEssenz.
Chiron im Widder hat die letzten 7 Jahre deine Wunde der Durchsetzung geheilt. Nun geht es im Stier an dein Fundament, an deinem Selbstwert. An der alten Angst, nicht genug zu sein.
Die Wunde des stillen Glaubens, dass wir nur so viel wert sind wie das, was wir besitzen, verdienen oder wie wir aussehen.
Mit der Urwunde im Stier geht es nun ganz viel darum wieder zurück in den Körper zu kommen, denn da liegt die UrEssenz. Wir dürfen wieder lernen zu Empfangen, zu Vertrauen und zu Genießen.
Fragen für dich
- Woran misst du deinen Wert? An Geld, an Leistung, an deinem Aussehen?
- Wann fühlst du dich wirklich sicher, und ist das mit einem Gefühl nach Aussen geknüpft?
- Wo meinst du alles alleine schaffen zu müssen?
- Wo ist dein Nervensystem noch im Überlebensmodus?
- Wo in deinem Leben ist Leistung noch wichtiger als Regeneration?
- Welche Signale meines Körpers ignorierst du?
- Wo hast du aufgehört das Leben zu geniessen?
- Was nährt dich wirklich?
- Wie ist deine Verbindung zur Natur?
Der Stier ist ein Erdzeichen. Das heißt: Er steht für das Greifbare. Für den Körper, für Geld, für Sicherheit und Genuss. Für alles, was Materie ist.
Wenn Chiron durch den Stier zieht, rührt er an einer leisen, tiefen Frage: Was bin ich wert, wenn ich nichts leiste?
Diese Frage zeigt sich auf vielen Wegen. Als Angst, nicht genug zu haben. Als Schuld, wenn du dir etwas Schönes gönnst. Oder als das Gefühl, deinen Wert ständig beweisen zu müssen, über das Konto, über die Waage, über die Liste der erledigten Dinge.
Der Stier ist außerdem das Zeichen der Sinne. Berührung, Geschmack, der Boden unter den Füßen. Deshalb lässt sich dieser wunde Selbstwert nicht allein im Kopf beruhigen. Du kannst dir hundertmal sagen, dass du genug bist. Solange dein Körper es nicht spürt, glaubt er dir kein Wort.
Chiron im Stier legt diese alte Wunde frei. Nicht um dich zu quälen. Sondern damit du sie endlich ansehen kannst.
Und weil es ein kollektiver Wechsel ist, betrifft er nicht nur dich.
Themen wie Geld, Körper und Sicherheit kommen an die Oberfläche. Oft schmerzhaft. Oft genau dort, wo wir es am wenigsten erwarten. Es ist die Chance, ein altes Tor zu schliessen, das lange im Verborgenen lag.
SOMMERSONNWENDE 21. Juni 2026
Am 21. Juni ist es schon wieder soweit und die Sonne wendet. Der längste Tag und die kürzeste Nacht. Die SommernSonnenwende ist eines der grossen 4 Sonnenfeste.
Es ist das Fest der Freude und der Dankbarkeit. Beginn des Sommers, die Sonne hat den Höchststand erreicht. Dies wird mit einem grossen Feuer, „Litha“ genannt, gefeiert. Das Leben ist in seiner vollen Blüte, gesegnet von Fruchtbarkeit, die absolute Vollendung in der Natur. Nun wird vorbereitet auf die Ernte. Die Tage werden wieder kürzer, die Nächte länger. Die Natur bereitet sich allmählich wieder auf die Dunkelheit bevor.
Die Sonnwende galt früher auch als Zeitraum zwischen den Welten. Die Welt der Naturwesen und die Welt der Menschen. Es war das Tor weit offen, um miteinander Mensch und Natur, zu feiern.
- Was ist für dich stimmig, deine Freude und Dankbarkeit auszudrücken?
- Wie willst du es für dich sichtbar machen?
- Welche Verbindung hast du zu den Naturwesen?
- Erkennst du die Fülle in deinem Leben?
- Kannst du dankbar sein, für all das was in deinem Leben ist?
Die Sommersonnwende ist ein magischer und wundervoller Raum, um wieder mit der Natur im aussen und der Natur im innen zu kommunizieren. Zu feiern. Zu danken. Auf den nächsten Schritt vorzubereiten.
MERKUR RÜCKWÄRTS 29. Juni – 24. Juli 2026
Der Kommunikationsplanet Merkur wird jedes Jahr drei Mal für etwa drei Wochen rückläufig. Ein rückläufiger Merkur ladet uns dazu ein, innezuhalten, zurückzuschauen und bereits bekannte Themen neu zu betrachten.
Merkur wird im Krebs rückläufig, wobei es um emotionale Themen geht. Alte Erinnerungen und innere Bedürfnisse können wieder auftauchen, um tiefer zu spüren, was du wirklich brauchst, damit deine Seele genährt ist.
In den drei Wochen der Rückläufigkeit kann es zu folgenden Dingen kommen
- Kommunikation ist diffuser und es kann zu Missverständnissen kommen
- Termine verschieben sich leichter
- innere Klarheit entsteht oft eher rückblickend als sofort
- Stau im Strassenverkehr
- technische Geräte können defekt werden
JUPITER IN LÖWE 30. Juni 2026 – 26. Juli 2027
Der Glücksplanet Jupiter ist der größte in unserem Sonnensystem und wird mit Wachstum, Erfolg und Optimismus verbunden. Er wechselt ungefähr alle 12 Monate oder etwa einmal im Jahr das Zeichen.
Es ist der Planet des Überflusses. Seine Aufgabe besteht darin, alles, was er berührt, größer, besser und extravaganter zu machen. Und das aufzuzeigen, wo wir mit „Scheuklappen“ unterwegs sind.
So spüren wir einen deutlichen Energieshift, wenn der Jupiter vom wassrigen Krebs, wo er jetzt ein Jahr verweilt hat, in den feurigen Löwe wechselt. Jetzt geht es ums Herz. Aus dem Herzen zu führen. Echter Selbstausdruck und gelebte Würde. Die innere Sonne wieder in ihrer Echtheit erstrahlen lassen. Nicht, weil du Aufmerksamkeit willst, sondern weil du dein Licht weise einsetzt. Dein Herz will sich öffnen und wieder die Wärme der Liebe spüren. Wahre Präsenz im Sein.
Schön, dass du da bist.
Herzvoll
deine
Gerlinde
